Vereinsring Linderhausen

 

 
 
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Ein kleines Dorf kämpft gegen die B483n. Sie würde unser Dorf und unser Tal zerschneiden, großflächig zerstören und MAUT-Vermeidungsverkehr vom Autobahnkreuz in Richtung Lüdenscheid anziehen. Die Auswirkungen für Umwelt und Wohnen wären eine Katastrophe.

 

Michael Treimer, AGU – Schwelm 31.1.08

Kurzprotokoll des Scoping – Termins bei der Landesstraßenbauverwaltung in Hagen am 30.1. 2008

Es ging bei der Sitzung um die Festlegung des Untersuchungsraumes und der Untersuchungsaufträge für das Planungsbüro Grüner Winkel, Alte Schule Grunewald 17 in 51588 Nümbrecht. Die ehrenamtlichen Naturschützer und die Amtsvertreter haben folgende Anregungen gegeben:

-Erweiterung des Untersuchungsraumes in Linderhausen und in Richtung Klinik Königsfeld.

-Berücksichtigung der geologischen Besonderheiten.

-Erfassung der besonders geschützten Tierarten.

-Berücksichtigung der kulturgeschichtlichen Heckenlandschaft in Linderhausen.

-Berücksichtigung der landwirtschaftlichen Interessen in Bezug auf die Erhaltung der Acker- und Grünlandflächen.

-Forderung nach neuen Verkehrszahlen, insbesondere der Erfassung des Mautumgehungsverkehres.

-Erfassung der direkten und indirekten Beeinträchtigung der angrenzenden und der betroffenen Waldflächen.

-Besondere Berücksichtigung der Erholungsfunktion der Landschaft.

-Netzschluss der Bundesstraßen berücksichtigen (L551/B483n).

Die Anregungen wurden aufgenommen und als Zeitschiene der Herbst dieses Jahres angekündigt. Dann sollen die Untersuchungsergebnisse vorgestellt werden.

Anmerkung zum Artenschutz: Inzwischen hat sich die Rechtsprechung dahingehend verschärft, dass geschützte Arten nicht mehr einfach „weggewägt“ werden können. Es muss jetzt ein Schutzprogramm speziell für jede Art aufgestellt werden und nicht mehr die Ökopunkte aufgezählt werden! Als Beispiel sei genannt, dass nicht mehr ein alter Baum durch eine lange Hecke ersetzt wird. So muss beispielsweise für die Schleiereule genau das Gefährdungspotential für den lokalen und den globalen Bestand ermittelt und ein artgenauer Ausgleich angeboten werden.

Dies bedeutet eine Stärkung des Artenschutzes und eine massive Behinderung von Baumaßnahmen durch geschützte Arten!

 

 

Schwelm ist die flächenkleinste Stadt in NRW. Deshalb gilt für ganz Schwelm und Umgebung:         LEBEN   BRAUCHT LANDSCHAFT